Im Namen der Kreis-TRIFI nahm deren Vorsitzende Johannes Geher zum falschen Doktortitel von Pröttkenkrögel Stellung: “Wir stehen voll hinter Pröttkenkrögel. Was den Doktor betrifft, so haben wir uneingeschränktes Vertrauen in Heinrich Pröttkenkrögel. Dieses Vertrauen bezieht sich nicht auf irgendwelche Doktortitel, sondern seine mitmenschlichen Erfahrungswerte, die er in diversen hochrangigen Kneipen Deutschlands beim Zecheprellen sammeln konnte.”

Unvergessen seien Pröttkenkrögels Erfolge der Vergangenheit, wie z.B. der 13. Platz bei den internationalen Doornkaater Trinkfestspielen oder der Goldene Bierdeckel beim großen Radeberger Büchsenöffnen. Was seien da gegen schon überstudierte Hochschulnachweise, mit denen man hier auf dem Land im Alltag sowieso nichts anfangen könne.

Kein Verständnis zeigte unterdessen die Vorsitzende der FREIKIs, Dr. Heidekraut Brenntschlecht: “Wenn ich mir überlege, wie ich mir damals für meinen Bachelor im Gesundbeten stundenlang die Knie aufgescheuert habe, kann ich kein Verständnis dafür aufbringen, dass anderen Universitätsabschlüsse einfach hinterhergeworfen werden.” Auch ihre Doktorarbeit “Chancen und Risiken von alternativen Verwendungsweisen heimischer Kräuter und Pilze am Beispiel einer Anwenderin im Tecklenburger Land” sei alles andere als ein Zuckerschlecken gewesen.